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EMC²-Factory

Eco Manufactured transportation means from Clean and Competitive Factory

Der effiziente Umgang mit Ressourcen ist seit jeher Bestandteil erfolgreichen Wirtschaftens. In den letzten Jahren fand eine Sensibilisierung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft für das Thema Energieeffizienz statt. So sehen beispielsweise die Klimaziele der Europäischen Union für das Jahr 2020 vor, die Treibhausgasemissionen um 20% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, den Anteil erneuerbarer Energien auf 20% zu erhöhen und die die Energieeffizienz um 20% zu steigern.

Aus Forschungssicht wurden bisher verschiedene Ansätze im Bereich der Fertigungstechnik und des Produktionsmanagements zur Steigerung der Energieeffizienz betrachtet. Hieraus entstanden isolierte Optimierungen. Eine Untersuchung, die eine Vernetzung aller Ebenen der industriellen Produktion umfasst, besteht derzeit nicht. Daraus ergibt sich der Forschungsansatz des im Oktober 2011 gestarteten und von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekts “EMC²-Factory – Eco Manufactured transportation means from Clean and Competitive Factory”. Das Projektziel ist es durch eine ganzheitliche Betrachtung von Komponenten einzelner Maschinen über die Optimierung von Prozessketten bis hin zu Managementmethoden, die Energieeffizienz in der Produktion weiter zu steigern und die CO2-Reduktionsziele der Europäischen Union gar zu übertreffen.

Die geplanten Forschungsarbeiten unterteilen sich in insgesamt vier Projektabschnitte. In der ersten Projektphase werden die Anforderungen an eine ressourceneffiziente Fabrik unter Berücksichtigung der Anforderungen der im Projekt vorzufindenden unterschiedlichen industriellen Umfelder analysiert. Dabei wird zunächst das Leitbild einer „grünen Fabrik“ entwickelt und eine datentechnische Vergleichsbasis geschaffen, um die Ergebnisse des Projekts messbar zu machen. Anschließend werden im nächsten Projektabschnitt neuartige und alternative Prozesstechnologien im Bereich der Fügeverfahren, Montage und spanenden Fertigung mit reduziertem Ressourcen- und Energiebedarf erforscht. Dabei spielt der Einsatz von intelligenten, energieeffizienten Komponenten (Sensorik und Aktuatorik) die eine Bewertung und Beeinflussung des jeweils aktuellen Energie- und Medienverbrauchs erlaube, eine wesentliche Rolle. Begleitet werden diese Maßnahmen durch die simulationsgestützte Entwicklung von Methoden zur Erfassung, Kontrolle und Steuerung der Energie- und Medienströme in der Fabrik. Die dritte Projektphase beinhaltet die Umsetzung der Ergebnisse in Richtlinien zum Planen, Bewerten und Betreiben energieeffizienter und wettbewerbsfähiger Fabriken für die Automobil- und Transportindustrie. Die vierte Projektphase bildet die Demonstration, wo in den realen Produktionsumgebungen der Projektpartner, die Potenziale des Zusammenwirkens aller entwickelten Energieeffizienzmaßnahmen im praktischen Umfeld verifiziert werden.

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