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12. Darmstädter Energiekonferenz

„Resilienz: Smarte Sicherung unserer Energieversorgung“

Dezentralisierung, Vernetzung und Digitalisierung – Neben der Flexibilisierung der Energiesysteme steigt auch ihre Verwundbarkeit gegenüber Cyberkriminalität, Rohstoffengpässen oder auch extremen Natur- und Wetterereignissen. Eine resiliente Gestaltung der Energieversorgung ist notwendig, um sie langfristig sicherzustellen.

Die 12. Darmstädter Energiekonferenz mit dem Titel „Resilienz: Smarte Sicherung unserer Energieversorgung“ am 19. Februar 2020 widmete sich in Vorträgen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Bild: Gregor Rynkowski

Im Rahmen der Konferenz wurden auch in diesem Jahr Preise für herausragende Studienarbeiten vergeben und die Preisträgerinnen und Preisträger stellten in jeweils einminütigen Elevator Pitches ihre Arbeiten vor.

Der mit 3.000 € dotierte Preis für die beste Dissertation ging an Dr.-Ing. Niklas Panten für seine Arbeit „Deep Reinforcement Learning zur Betriebsoptimierung hybrider industrieller Energienetze“, die am Fachbereich Maschinenbau, Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele betreut wurde. In seiner Arbeit entwickelte Niklas Panten ein innovatives Verfahren zur Betriebsoptimierung komplexer vernetzter industrieller Energiesysteme mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz.

Die Masterthesis zum Thema „Entwicklung einer Regelstrategie für den intelligenten Betrieb der Wärme- und Kälteversorgung am Campus Lichtwiese“ von Peter Warsow wurde mit 1.000 € als beste Abschlussarbeit ausgezeichnet. Die Arbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. Peter Stephan, Fachgebiet Technische Thermodynamikam Fachbereich Maschinenbau betreut. Ziel der Thesis war die Verbesserung des auf Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung basierenden Betriebs der Energieerzeugung und die Energieverteilung durch ein Fernwärme- und Fernkältenetz am Campus, so dass Lastspitzen verringert werden können und der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Energieerzeugung maximiert wird.

Der Sonderpreis ging in diesem Jahr mit je 500 € an zwei Doktorand*innen für ihr gemeinsames interdisziplinäres Projekt am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Ausgezeichnet wurden Dr.-Ing. Moritz Gießel für seine Dissertation „Elektrothermisches Verhalten von Hochspannungs-Metalloxid-Ableitern mit reduzierten Steuersystemen in Wechselspannungsnetzen” am Fachgebiet Hochspannungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Volker Hinrichsen sowie Dr.-Ing. Yvonne Späck-Leigsnering für ihre Dissertation mit dem Titel “Electrothermal Modeling, Simulation and Optimization of Surge Arresters“, deren Arbeit am Fachgebiet Theorie Elektromagnetischer Felder von Prof. Dr.-Ing. Herbert de Gersem betreut wurde. Das gemeinsame Projekt widmete sich dem Thema der Optimierung des Betriebsverhaltens von Überspannungsableitern in den Hoch- und Höchstspannungsebenen.

Der mit 1.000 € dotierte Sonderpreis des House of Energy ging an Carolin Prössl. In ihrer Masterthesis „Stabilization of Fe-N-C catalysts for the Application in Proton Exchange Membrane Fuel Cells (PEM-FC)“ beschäftigt sich sie sich mit einer Strategie zur Stabilisierung eines edelmetallfreien Sauerstoff-Reduktions-Katalysators für den Einsatz in der Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle (PEM-FC). Die Masterarbeit wurde von Jun. Prof. Dr. Ulrike Kramm am Fachgebiet Katalysatoren und Elektrokatalysatoren am Fachbereich Material- und Geowissenschaften betreut.

Insgesamt nahmen rund 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Konferenz im Alten Maschinenhaus der TU Darmstadt teil. Erstmalig bot eine kleine Jobmesse am Rande der Konferenz Studierenden die Möglichkeit, sich über Berufe in der Energiebranche zu informieren und mit Arbeitgebern in Austausch zu treten.

Dana Lexa

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